"Die Liebe hat zwei Arme, der eine umfasst Gott, der andere den Nächsten."

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Franz von Sales-Fest 2024

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Franz von Sales Weg zum Kern christlichen Glaubens

Den Zugang zu diesem Kern christlichen Glaubens musste sich der hl. Franz von Sales mühsam erkämpfen. Erinnern wir uns an die äußeren Umstände seines Lebens: Geboren wurde er in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und starb 1622. Franz von Sales lebte also in einer Zeit, die geprägt war von großen Umbrüchen und heftigen Auseinandersetzungen. Die Reformation hatte wenige Jahrzehnte vor seiner Geburt die Kirche in konkurrierende Konfessionen gespalten. Gegenseitige Ablehnung, Hass und Gewalt waren an der Tagesordnung.

In dieser Zeit der Verunsicherung kommt Franz als junger Student in Paris mit der sog. Prädestinationslehre in Berührung. Nach dieser Auffassung, pointiert auf die Spitze getrieben vom Schweizer Reformator Johannes Calvin, entscheidet Gott von Ewigkeit her, wen er für die Hölle und wen er für den Himmel bestimmt. Franz glaubte, für die Hölle bestimmt zu sein und wäre an dieser Überzeugung fast zerbrochen. Doch was tut er in dieser lähmenden Situation? – Er vertraut. Er überlässt das Jenseits Gott und hört auf, um sich, das eigene Schicksal, die eigene Zukunft zu kreisen. Und so lernt er Schritt für Schritt einen Gott kennen, der ihn nicht verdammt, der ihn nicht auf die Seite schiebt, sondern einen Gott, dessen Herz weit offen steht für ihn.

„Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott (…) und das Wort ist Fleisch, ist Herz geworden“. – Mit Blick auf seine Jünger formuliert Jesus im Evangelium des heutigen Festtages diese Grundwahrheit mit den Worten: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt“ (Joh 15,15).

Ein Gedanke aus der Festpredigt von Domkapitular Michael Dreßel aus Regensburg

Weihnachten 2023 - Jahresbericht

Weihnachten 2021 Kapelle
Wir Menschen sind durch einen unlösbaren Knoten mit Gott verbunden und vereinigt.
Gott wird Mensch und der Mensch wird vergöttlicht durch Gottes unvergleichbares Werk,
als das ewige Wort im Schoß der seligsten Jungfrau den menschlichen Leib annahm.

Franz von Sales am 1.11.1617

Liebe Ehemalige und Freunde von Fockenfeld, liebe Förderinnen und Förderer von geistlichen Berufen,

es ist bereits mehr als drei Jahre her, dass die Spätberufenenschule zu Ende gegangen ist. Zu diesem Anlass war eigentlich ein Abschluss und Begegnungsfest geplant, dass aber wie wir alle wissen, nicht stattfinden konnte. Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht und nochmal geschaut, wer sich dafür angemeldet hatte und welche Mailadressen hinterlegt sind. Alle, die ich gefunden habe, habe ich zu einem Emailverteiler zusammengestellt. Somit möchte ich euch dieses Jahr zu Weihnachten einige Gedanken schreiben und euch auch ein wenig informieren, welcher Weg in den letzten drei Jahren gegangen wurde und wie es heute in Fockenfeld aussieht.

Nach der Schließung der Spätberufenenschule und des Seminars im Juli 2020 haben im Jahr 2021 die Kommunen Konnersreuth, Mitterteich, Waldsassen und Wiesau Fockenfeld erworben. Sie haben dafür eine Eigentümergemeinschaft gegründet, die Fockenfeld verwaltet. Bis August 2022 waren wir hier noch drei Patres. Seit September 2022 bin ich hier von unserer Ordensgemeinschaft der Oblaten des hl. Franz von Sales alleine. P. John Gali unser indischer Mitbruder ging nach Pleystein in die Pfarrseelsorge und P. Friedhelm, den sicher viele noch kennen, lebt im Seniorenheim St. Martin in Waldsassen. Ich lebe, wie gesagt noch hier in Fockenfeld und bin Pfarrer in Konnersreuth und engagiere mich nach wie vor für geistliche Berufe.

Nun ein kleiner Blick in dieses zu Ende gehende Jahr 2023.

Das Franz von Sales-Fest feierten wir am 24. Januar 2023 mit einem festlichen Gottesdienst. Hauptzelebrant war unser ehemaliger Schüler Dekan Klaus Leist aus St. Wendel im Bistum Trier. Große Dankbarkeit erfüllt uns, dass ein ehemaliger Schüler Abt der Abtei Metten und ein anderer Leiter im Priesterseminar in Regensburg geworden ist.

Unsere Kapelle ist weiterhin mit Leben erfüllt. An allen Sonn- und Feiertagen findet ein Gottesdienst statt. Im Monat Mai feierten wir auch Maiandachten in der Kapelle. Zudem gibt es einen Gebetskreis, der einmal im Monat unsere Kapelle belebt. Immer wieder finden auch meditative Auszeiten mit Chören und Gedanken von Heiligen statt. Die Gestaltung dafür übernimmt das sogenannte Fockenfelder Auszeitteam. Auch das alljährliche Weihnachtskonzert mit dem Ensemble Kreuzer gibt es nach wie vor.

Unsere Lourdesgrotte ist dieses Jahr 65 Jahre alt. Therese Neumann von Konnersreuth, die ja auch auf dem Gut Fockenfeld arbeitete und auf deren Vermittlung unsere Ordensgemeinschaft 1951 nach Fockenfeld kam und 1955 die Spätberufenenschule eröffnete, errichtete zum hundertjährigen Jubiläum der Erscheinungen in Lourdes im Jahr 1958 mit den damaligen Schülern und P. Karl Schacherl die Lourdesgrotte. Baubeginn war am 18. April und die Einweihung fand am 21. Juli 1958 durch P. Karl Schacherl statt.

Zum Erhalt der Kapelle und der Lourdesgrotte haben wir nach dem Verkauf an die Kommunen einen Förderverein, Freunde und Förderer der Hauskapelle und der Lourdesgrotte gegründet. Mit ihm haben wir am Sonntag, den 23. Juli in einer festlichen Marienandacht 65 Jahre Lourdesgrotte gefeiert. Die musikalische Gestaltung hat die Blaskapelle Konnersreuth übernommen. Wir freuen uns über alle die Mitglieder werden und so zum Erhalt der Kapelle und der Lourdesgrotte beitragen.

Vom 23. – 28. November war der Reliquienschrein der heiligen Bernadette in Konnersreuth. In diesen Tagen fanden unsere Lourdesbegegnungstage statt. Dazu kamen zahlreiche Pilger und Helfer der Deutschen Hospitalité Notre Dame de Lourdes.  In Gegenwart der heiligen Bernadette wurde in diesen Tagen der Geist des Wallfahrtsortes Lourdes ganz lebendig. Die Organisation der Reliquienreise und das Programm für diese Tage habe ich gemacht und auch durch diese Tage geführt.

Seit März 2022 ist Fockenfeld durch den Ukrainekrieg Notunterkunft für viele ukrainische Flüchtlinge geworden. Es leben auch derzeit noch viele Flüchtlinge aus der Ukraine in Fockenfeld.

P. Friedhelm lebt, wie schon erwähnt, im nahegelegenen Seniorenheim St. Martin in Waldsassen. Es geht ihm gesundheitlich gut, aber er ist froh und dankbar rund um die Uhr Menschen um sich zu haben, die ihn begleiten, und wenn Pflege notwendig ist, ihm auch helfen. An Sonn- und Feiertagen ist er immer bei der Feier der Gottesdienste in seiner ehemaligen Pfarrei Münchenreuth.

Das Jahrbuch „Geh in meinen Weinberg“ zur Förderung von geistlichen Berufen gebe ich weiterhin heraus. Im Jahr 2024 hat es das Thema „Sehnsucht nach Leben“ und beinhaltet zu den Artikeln von ehemaligen Schülern wieder spirituelle Anregungen zum Leben mit Gott und mit den Mitmenschen. Wir wollen weiterhin, auch wenn die Schule geschlossen ist, für geistliche Berufe wirken. Ich bitte euch, dass Sie weiterhin um geistliche Berufe beten, und sage euch herzlich Vergelt’s Gott, wenn ihr uns weiterhin unterstützt. Ich danke euch herzlich dafür, dass ihr uns über viele Jahre schon so reichlich beschenkt habt. Eure Gabe wird immer ein Geschenk für die Ausbildung geistlicher Berufe und für die Mission sein. In den regelmäßigen Gottesdiensten in unserer Kapelle, denke ich gerne an euch und alle, die zu euch gehören. Gerne könnt ihr das Jahrbuch bestellen. Vom Jahrbuch 2024 habe ich noch welche vorrätig. Ein Stück kostet wie immer € 2.50. Ich freue mich, wenn wir auch dadurch in Kontakt bleiben, solange es möglich ist. Das Jahrbuch 2025 wird zum Thema. „In der Liebe wachsen“ erscheinen.

Nun noch ein kleiner Blick in das Jahr 2024.

Am Mittwoch, den 24. Januar feiern wir das Fest des heiligen Franz von Sales. Hauptzelebrant und Prediger beim Festgottesdienst um 19.00 Uhr in der Fockenfelder Kapelle ist unser ehemaliger Schüler Domkapitular Michael Dressel aus Regensburg. Ich lade ganz herzlich dazu ein. Ehemalige können sich sicher noch daran erinnern, dass am Franz von Sales-Fest immer schulfrei war.

Vom 09. Bis 13. Februar werde ich mit einer Pilgergruppe nach Lourdes aufbrechen. Im Sommer werde ich vom 12. August bis 09. September in Lourdes sein und wie schon viele Jahre, es werden 2024 43 Jahre, wieder in der Pilgerseelsorge mitwirken. In dieser Zeit begleite ich 12. – 18. August 2024 wieder zwei Pilgergruppen.  Anschließend werde ich Einzelpilger begleiten und für die Beichte und die deutschsprachigen Gottesdienste zuständig sein.

Vom 21. bis 24. November 2024 finden in Konnersreuth wieder unsere Lourdesbegegnungstage und das sogenannte Nachbarschaftstreffen der Deutschen Hospitalité Notre Dame de Lourdes statt. Diese Tage sind mittlerweile eine feste Einrichtung geworden.

Ansonsten ist es schön, dass wir durch Fockenfeld schon so viele Jahre verbunden sind. Immer wieder freue ich mich sehr, wenn ehemalige Schüler sich melden oder auch in Fockenfeld vorbeikommen. Pflegen wir unsere Kontakte und unsere Gemeinschaft, die uns ja durch Fockenfeld verbindet, solange es möglich ist. Ich erlebe im immer, dass uns das gut tut. Das durfte ich auch bei verschiedenen Klassentreffen, die in diesem Jahr stattgefunden haben, wieder ganz besonders erleben.

Informationen, was sich in Fockenfeld tut, könnt ihr nach wie vor auch unter www.fockenfeld.de finden. Soweit mal meine Gedanken. Ich freue mich von euch zu hören bzw. euch wieder zu sehen!

Liebe Ehemalige und Freunde von Fockenfeld,

auch im Jahr 2023 sind wir wiederum eingeladen, den adventlichen Weg zu gehen und uns auf den Weg nach Betlehem zu begeben, damit wir in der Heiligen Nacht die Geburt unseres Erlösers Jesus Christus wieder ganz neu, ganz tief, aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele feiern.

Gedanken zum Weihnachtsfest und für unseren Weg mit Jesus

Stern in der Nacht von Bethlehem, wo du in meinem Leben aufgehst, wird alles neu in der Liebe, in der Freude, im Frieden, im Vertrauen, in der Hoffnung, im Gebet, im Alltag, im Herzen und im Leben der Menschen.

Stern in der Nacht von Bethlehem, du schenkst die Heilige Nacht, du schenkst die lichtvolle Nacht, du schenkst die gnadenreiche Nacht, du schenkst die gesegnete Nacht, du schenkst die Weihnacht.

Stern in der Nacht von Bethlehem, du lässt es Weihnachten werden nicht nur für eine Nacht, nicht nur für einen Tag, sondern für jeden Tag im Leben, denn es heißt jeden Tag neu: „Heute ist euch der Heiland geboren, der Retter der Welt!“ 

Jesus Christus, als du Mensch wurdest, nahmst du dein Menschsein nicht wie ein Kostüm, das man wegwirft, wenn die Vorstellung beendet ist. Als du Mensch wurdest, spieltest du uns kein Theater vor von einem Gott, der auszog zu tun, als sei er ein Mensch.

Als du Mensch wurdest, hast du das Menschsein nicht bloß ausprobiert.

Dein menschliches Antlitz Herr ist keine Maske.

Du zeigst uns immer dein wahres Gesicht.

Du zeigst uns das Gesicht eines Kindes geboren draußen im Schmutz.

Du zeigst uns das Gesicht eines Sterbenden gerichtet am Kreuz.

Du zeigst uns das Gesicht voller Hoffnung. Du zeigst uns das Gesicht voller Schmerzen. Du zeigst uns das Gesicht, aus dem die Liebe nie gewichen ist. Du zeigst uns das, dass aus dem Kind von Bethlehem der Mann von Golgotha werden sollte. Du hast es gewusst als du - JA – sagtest zu deiner Menschwerdung. Du zeigst uns das Kind geboren unter dem Zeichen des Kreuzes. Du zeigst uns das Kind geboren in der tiefsten Nacht. Du zeigst uns das Kind unserer Schuld und unserer Verzweiflung. Du bist den Weg durch die Finsternis für uns gegangen bis über das Ende hinaus, ohne zu zögern. Du hast uns gezeigt, dass hinter den Schranken der Nacht das große Licht leuchtet.

Du hast unser krankes Menschsein geheilt und mitgenommen in die Ewigkeit. Du unsere Rettung. Du unsere Hoffnung. Du unsere Liebe. Du unser Licht. Du unsere Heimat. Du unser Friede. Du unser Leben. Du unser Weg. Du unsere Wahrheit. Du unser Glaube. Du unsere Freude. Du Herr und Mensch, Mensch und Gott. Du unser Bruder im Geheimnis deiner Liebe. Seit Du bei uns bist, ist es gut Mensch zu sein. Seit Du bei uns bist, ist unser Leben wieder Gnade. Seit Du mit uns bist, leben wir. Seit Du mit uns bist, ist es Tag geworden in unserem Leben, denn seit deiner Geburt leuchtet das Licht der heiligen Weihnacht in unseren Herzen.

Jesus, werde du in uns Mensch, dass unser Menschsein menschlich bleibt, dass wir unser gutes Wollen nicht vergessen, dass wir ein Lichtblick für andere sind, dass wir uns für das Leben und den Frieden der Heiligen Nacht einsetzen, damit jede Stunde und jeder Tag des alten und des neuen Jahres Freude, Frieden, Hoffnung, Vertrauen und Erfüllung bringt.

Jesus segne du mit deiner Liebe aus der Krippe von Betlehem unsere Lebenswege, damit wir Segen füreinander, für unsere Kirche und für unsere Welt werden. Amen.

Unser adventlicher Weg will uns zur Krippe von Betlehem führen, damit wir Weihnachten erleben, damit es für uns einfach Weihnachten wird.

Ihre Spende wird jetzt weitergegeben für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten in Benin (Afrika), Indien, Haiti (Mittelamerika), wo wir Sales-Oblaten wirken, aber auch für andere Projekte, die uns bekannt sind oder von echten Bischöfen vorgeschlagen werden.

Herzlichen Dank für Ihre vielen Spenden! 

Ich wünsche Ihnen und euch auch im Namen von P. Friedhelm Czinczoll osfs gesegnete, gnadenreiche Weihnachten und ein von der Liebe und vom Segen Gottes beschenktes Jahr 2024. Beten wir an der Krippe miteinander und füreinander. Dann sind wir in guter Gemeinschaft und feiern miteinander die Heilige Nacht und Weihnachten.

In dankbarer Verbundenheit ganz herzliche Grüße

Ihr/Euer P. Benedikt Leirmayr osfs                   

Adventskonzert mit Ensemble Kreuzer

Konzert 1 2023Konzert 2

Abiturjahrgang 1997 triftt sich in Fockenfeld

Abi 1997

Nach langer Zeit mal wieder an der Lourdesgrotte in Fockenfeld.

Abitur 1997 Gottesdienst

Miteinander in der Kapelle Gottesdienst gefeiert.

Abiturkurs 1997 Klassenzimmer

Da haben wir einst die Schulbank gedrückt.

Abiturkurs 1997 gemütlich

Beim gemütlichen Zusammensein gab es viel zu erzählen.

65 Jahre Fockenfelder Lourdesgrotte

Lourdesgrotte Fockenfeld 23. Juli 2023 Predigt Als die Grotte in Lourdesgrotte Fockenfeld 23. Juli 2023 1Fockenfeld im Jahr 1958 entstand, feierte der Wallfahrtsort Lourdes 100 Jahre Marienerscheinungen. 65 Jahre später im Jahr 2023 feiert Lourdes 165 Jahre Marienerscheinungen und Fockenfeld 65 Jahre Lourdesgrotte. Die Fockenfelder Lourdesgrotte ist für viele Menschen ein beliebter Ort zum Beten und zum Verweilen in Stille. Nicht immer war diese Stätte so einladend wie heute. Früher wurden Steine gebrochen, später der Müll abgelagert und verbrannt. Die Chronik vermerkt: „Ein wüster, öder Platz.“

Doch 1958, im 100. Jubiläumsjahr der Muttergotteserscheinungen in Lourdes, bauten Schüler der Spätberufenenschule gerade an dieser Stelle als Zeichen ihrer Marienliebe eine Lourdesgrotte. Der Plan stammt von Reinhold Schmidt. Er war bereits Bildhauer, als er als Spätberufener in Fockenfeld sein Studium begann. Später trat er bei den Oblaten des hl. Franz von Sales ein und lebt derzeit in Pleystein am Kreuzberg. Das Holzgerüst für die Maurerarbeiten wurde von Bruder Bernhard angefertigt. Gemauert wurde die Grotte vom ehemaligen Schüler Siegfried Lutz, der von Beruf Maurer war.

Auch viele andere ehemalige Schüler halfen mit. Die Bauleitung hatte P. Karl Schacherl. Am 18. April 1958, dem ersten Tag nach den Osterferien, begann die Arbeit. Die Begeisterung war groß. Kaum eine Freizeit verstrich, ohne dass etliche Schüler freiwillig Steine wegfuhren und Erde herbeischafften. Therese Neumann, die ja damals noch lebte, sah immer wieder nach und half besonders beim Bepflanzen der Anlage mit. Aus ihrem Garten stammten die meisten Sträucher.
Es waren drei harte, aber gesegnete Monate, bis am letzten Tag vor den Sommerferien nach einem feierlichen Triduum die Grotte am 21. Juli von P. Karl Schacherl eingeweiht werden konnte. Neben Pfarrer Josef Naber und Therese Neumann waren dazu viele Leute aus der Umgebung gekommen. Auf Anregung der Resl und mit ihrer finanziellen Unterstützung wurde sogar eigens eine Wasserleitung von 430m Länge gelegt und die Grotte verschönert. Seither wird sie bei Maiandachten und zum persönlichen Gebet gern aufgesucht. Dank unserer fleißigen Helfer ist auch heute unsere Mariengrotte ein einladender Ort, der für viele Menschen eine Heimat zum Beten geworden ist. Dafür sagen wir ein herzliches „Vergelt`s Gott“ und freuen uns über diesen Ort des Gebetes.

Maria, du bist wirklich voll der Gnade. Wie viel mütterliche Liebe habe ich in deiner Nähe schon erfahren! Wo du bist, da ist der Herr; wo du für uns eintrittst, finde ich zur wahren Quelle des Lebens. Ja, ich preise dich von ganzem Herzen gerne selig, denn durch dich hat Jesus in meinem Leben Gestalt angenommen.
Maria, im Blick auf die Lourdesgrotte in Fockenfeld, darf ich dir als Unbefleckte Empfängnis begegnen.
„Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“, das sagtest du vor 165 Jahren am 25. März 1858 zu Bernadette in der Grotte von Lourdes. Heute will ich mich dir in meinem Gebet deiner Fürsprache anvertrauen, denn durch dich erlebe ich, dass ich ein wertvoller Mensch bin, den Gott in seiner Liebe ins Leben gerufen hat. In deiner Nähe finde ich Heimat und mütterliche Hilfe, bin ich geborgen und weiß mich innig geliebt. Maria, danke für den Rastplatz an deinem Herzen, für die immer neue Zuversicht, die du mir schenkst.
Danke, Jesus, für Maria. Danke Jesus für das Geschenk der Mutter, denn ich darf heute erleben: Der Weg an der Hand deiner Mutter führt genau zu dir. Jesus, mit Maria, bei dir angekommen, kann ich die Freude meines Glaubens erleben. Maria, ich danke dir, dass du mich zu Jesus, der Quelle meiner Glaubensfreude, geführt hast, damit ich daraus trinke und meinen Lebensdurst stillen kann.
P. Benedikt Leitmayr osfs

Lourdesgrotte Fockenfeld 23. Juli 2023 2Lourdesgrotte Fockenfeld 23. Juli 2023 3Lourdesgrotte Fockenfeld 23. Juli 2023 4

Osternacht 2023

Osternacht 20232Osternacht 20233Osternacht 20234Osternacht 20235

Feier des Karfreitages

KarfreitagKarfreitag: "Seht das Holz des Kreuzes an dem der Herr gehangen!"

"Wir beten dich an, Herr Jesus Christus und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst."

Feier des Gründonnerstages

GründonnerstagGründonnerstag: Einsetzung der Eucharistie und Einsetzung des Priestertums in der Kirche.
Jesus feiert das Letzte Abendmahl mit seinen Jüngern. "Das ist mein Leib für euch hingegeben. Das ist mein Blut für euch vergossen.
Tut dies zu meinem Gedächtnis!"

In jeder Eucharistiefeier wird das heute ganz aktuell gegenwärtig.
Wir feiern die Gegenwart Jesu Christi.
Wir feiern seinen Tod und seine Auferstehung.

Jesus wäscht seinen Jüngen due Füße und sagt ihnen: "Wasich an euch getan habe, das sollt auch ihr einander tun!"
Wo wir es tun, sind wir in seiner Liebe zuhause und können sie einander schenken.

Franz von Sales-Fest 2023

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»Alles gehört der Liebe«. In diesen seinen Worten können wir das geistliche Erbe des heiligen Franz von Sales
zusammenfassen, der vor vierhundert Jahren, am 28. Dezember 1622, in Lyon
verstarb.
Papst Franziskus
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"In der Liebe erblüht das Leben" - Meditative AUSZeit mit dem hl. Franz von Sales

Franz von Sale 24.1.2023

Wir stehen noch am Anfang eines neuen Jahres und dieses neue Jahr liegt vor einem wie eine weite Landschaft, winterlich, kahl, noch offen für Bepflanzung, für Saat, für neues Wachstum im Lauf der Jahreszeiten.

Offen für Neues, das wachsen will, und das Wachsen wird in diesem kommenden Jahr. Offen für Neues, das erblühen will zu neuem Leben. Offen für Neues, das Reifen und Frucht bringen will.

„In der Liebe erblüht das Leben“ – heißt ein Wort des heiligen Franz von Sales. Es könnte ein Leitwort für uns im neuen Jahr sein. Nur in der Liebe kann Leben erblühen, kann Offenheit wachsen, kann ich der Verheißung trauen, kann ich im Vertrauen mein Leben wagen – mit IHM, der die Liebe ist und mein Leben trägt und umfängt.

"Die Liebe muß alles, was wir tun, beleben, denn sie allein gibt unseren Handlungen ihren Wert." Sie ist der Weg und das Ziel.Man muß mit dem Inneren beginnen.

Halte dein Herz hin!

Im Herzen wird dir bewusst, dass Jesus seinen Weg in dein Leben gezeichnet hat. Es ist der Weg, der in die Heimat führt, der Weg, der dich einlädt in der Begegnung mit Jesus, das größte Fest deines Lebens zu feiern.

Dann kannst du dein Leben überdenken. Dann wirst auch du wie Franz von Sales in seiner Krise spüren, wie sehr dich Gott liebt. Dann wirst auch du mit Franz von Sales dem Leben auf der Spur sein.

Dann wirst du erfahren, dass in der Liebe das Leben erblüht!

Franz von Sales, deinLebensmotto heißt:

„Blühe, wo du gepflanzt bist!"

Blühe in der Sonne der Frohen Gottesliebe!

Franz von Sales, deinen Weg kann ich gehen, denn er führt mich zur Blüte meines Lebens, ich darf eine Rose deiner Liebe werden. Ich darf in der Liebe erblühen!

Ich darf wachsen in der Gegenwart des liebenden Gottes.

Ich darf wachsen im fröhlichen Umgang mit den Menschen.

Ich darf wachsen in der Fülle des weltoffenen Christseins.

Ich darf wachsen durch ein Leben im Geist des Evangeliums.

Ich darf wachsen mit dem Gott des menschlichen Herzens.

Ich darf wachsen in der Freiheit der Kinder Gottes.

Ich darf wachsen im Garten einer missionarischen Kirche.

Franz von Sales:

Ich darf wachsen in deiner Liebe zu Jesus.

Ich darf wachsen in deinem Optimismus und in deiner Lebensbejahung.

„ES LEBE JESUS“, das ist dein Weg.
„ES LEBE JESUS“, das ist heute mein Weg geworden.

Franz von Sales, mit dir habe ich mich auf Gott, dem größten Abenteuer meines Lebens, eingelassen. Du sagst: "In ihm kann ich alles verlieren und alles gewinnen."

Franz von Sales, ich muss dir gestehen, ich habe alles gewonnen, denn nicht mehr ich lebe, sondern Jesus lebt in mir.

Franz von Sales, deinen Weg kann ich gehen, denn du hast in mir die Sehnsucht geweckt, den zu suchen, den meine Seele liebt.

Franz von Sales, mit dir bin ich aufgebrochen, die Straßen und Plätze meines Lebens zu durchstreifen, um den zu suchen, den meine Seele liebt. Ihn habe ich gefunden, ihn, den meine Seele liebt.

Tenui nec dimittam”

Ihn halte ich fest und ich will ihn nicht mehr lassen.

„ES LEBE JESUS!“

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Gestaltung der AUSZeit - Singgmeinschaft Berufungswege

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