Abitur und mehr... mehr als nur Abitur

Fockenfeld 2017

Fußwallfahrt zum Fahrenberg

Fahrenberg 1Dieses Jahr führte

uns die Fußwallfahrt

zum Schuljahresende

auf den Fahrenberg.

In der Wallfahrtskirche

feierten wir einen

feierlichen Gottesdienst.

Die erste Fußwallfahrt

zum Fahrenberg

war im Jahr 1976.

Nachprimiz in Fockenfeld am 22.7.2019

In der gut gefüllten Fockenfelder Kapelle feierte unser ehemaliger Schüler Lucas Lobmeier mit uns Nachprimiz.
Wir danken unserem Gott für seine Berufung und freuen uns, dass wir ihn auf diesem Weg begleiten durften.

Nachprimiz 20191 KopieNachprimiz 20192Nachprimiz 20193Nachprimiz 20195Nachprimiz 20196Nachprimiz 20197Nachprimiz 20198

Nachprimiz 20194Liebe Schwestern und Brüder,

stellen sie sich folgendes einmal vor:

  • sie wären ohne Beine, die sie heute zur Kirche gebracht haben
  • ihnen würden die Arme fehlen, mit denen sie noch eben nach dem Gotteslob gegriffen und darin geblättert haben

Nicht wenige Menschen müssen mit dieser Einschränkung leben, manche sogar von Geburt an. Einer dieser Menschen ist Nick [Wu-ji-tschitsch], der vor mehr als dreißig Jahren in Australien ohne Arme und Beine zur Welt kam.

„Was hat Gott sich dabei nur gedacht?“ war die erste Reaktion seiner Eltern, die, im Glauben stark verwurzelt, es nicht fassen konnten.

Kann ein Leben mit solchen Einschränkungen sinnvoll und erfüllend sein? Diese Frage stellte sich Nick bereits in jungen Jahren. Schon bald begab er sich auf die Suche nach dem Sinn, nach dem Plan Gottes für sein Leben.

Auch Maria Magdalen war sich sicher, den Plan für ihr Leben gefunden zu haben. Seit dieser Begegnung mit Jesus hast sich ihr Leben verändert. Bekam es eine neue Richtung, einen neuen Sinn. Und plötzlich das. Mit seinem Tod schien auf einmal alles aus. Sie fühlte sich wie in einer Sackgasse gefangen, ohne jede Wendemöglichkeit.

Wie oft geht’s es einem selbst so? Die gemachten Pläne gehen nicht auf, werden durchkreuzt. Wenn die Dinge eben nicht so laufen, wie man sich das selbst vorgestellt hat.

In solchen Momenten dürfen Traurigkeit und Frustration ruhig ihren Platz haben. Aber der Mensch darf sich von ihnen nicht gefangen nehmen. Es gilt weiter offen zu bleiben. Hinzuhören auf den Ruf Gottes. Bereit zu sein für das ganz eigene, persönliche Osterereignis.

Gott wendet durch kleine Gesten und Worte unseren Blick um. Hebt den gesenkten Kopf wieder an. Lässt uns eine neue Perspektive auf die Dinge einnehmen.

Eine neue Perspektive und ein neuer Plan im Leben von vielen jungen und vielleicht nicht mehr ganz so jungen Männern, war und ist die Spätberufenenschule St. Josef. In den vergangenen Jahrzehnten ihres Bestehens wurde sie zum Weg, nicht nur für zahlreiche Priester- und Ordensberufungen, sondern vor allem für Menschen, die ihren Glauben leben und so Zeuginnen und Zeugen der Osterbotschaft wurden. Ich sage auch bewusst „Zeuginnen“, denn es sind nicht nur die Schüler, die dieses Haus prägte. Gleiches gilt wohl für alle, die hier tätig waren und noch sind. Ebenso für die vielen Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste, Feste und Veranstaltungen.

Fockenfeld hat viele Menschen begleitet, geprägt, verändert und vor allem einen neuen Lebensweg aufgezeigt. Zumindest kann man dies immer wieder in Gesprächen mit Ehemaligen heraushören.

Mit der Zeit hat sich einiges verändert. Auch für die Schule und das Haus bricht nun langsam die entscheidende Zeit an. Ein neuer Wegabschnitt.

„Wir wissen, dass Gott, bei denen die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind.“ (Röm 8,28)

Dieser Vers aus dem Römerbrief begleitet mich schon seit vielen Jahren.

Ich denke, er passt gut in das Leben eines jeden von uns. Genauso wie in das Leben und die Zukunft von Fockenfeld.

Sich nicht entmutigen zu lassen, Hürden in Angriff zu nehmen und darauf vertrauen, dass Gott mit einem jeden von uns Großes vorhat. Ganz egal wie klein, unbedeutend oder hilflos wir uns manchmal fühlen.

Nick [Wu-ji-tschitsch] hat seinen Platz im Leben gefunden. Seit einigen Jahren reist er an die verschiedensten Orte der Welt für Vorträge und Veranstaltungen, um den Menschen Mut zu machen nie auf zu geben, egal wie aussichtslos die Lage scheint. Er engagiert sich für verschiedene Hilfsorganisationen und bringt den Menschen eine Botschaft, die er selbst im Leben erfahren durfte: Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!

Oft genügt schon ein kleiner Schritt, ein winziger Funke, um eine Kettenreaktion auszulösen, die vieles verändern kann.

Vertrauen wir darauf, dass Gott alle Lebenswege mit uns geht, in den sonnigen und den schweren Stunden. Er hat uns zu etwas Großem berufen, lassen wir uns darauf ein und begeben wir uns Tag für Tag neu auf die Suche danach.

„Wenn kein Wunder passiert, sei selber eins!“

Amen.

Abiturfeier 2019

Abitur 2019
Mit einem Festgottesdienst und einem Festakt haben wir unsere Abiturienten
feierlich aus unserer Schule und unserem Seminar verabschiedet.

Franz von Sales Fest 2019

Sales 2019 1Sales 2019 2Sales 2019 3Sales 2019 4
„Franz von Sales ein Fürsprecher für die Christen dieser Welt“
Abt Zdenek Filip Lobkowicz predigte zum Franz von Sales Fest in Fockenfeld

 

P-Seminar Q 11 in Regensburg

Q 11 Regensburg
Die Fockenfelder Q11 besuchte im Rahmen des P-Seminars mit ihrem Verantwortlichen Bernhard Fuchs am 11.01.2019 die Domstadt Regensburg. Seit Anfang des Schuljahres beschäftigt sich die Klasse mit dem Thema: „Besinnliches und Heiteres über Resl von Konnersreuth“. Zu diesem Thema befragten die Schüler bereits mehrere Zeitzeugen, die die Resl noch persönlich kennenlernen durften. In Zuge dessen kam die Idee auf, sich auch mit den Verantwortlichen für den Seligsprechungsprozess zu treffen und diesen Fragen zu stellen. Am 11.01.2019 fuhr die Q11 nach Regensburg um Gespräche mit Msgr. Domvikar Schwager, und Diözesanbischof Rudolf Vorderholzer zu führen. Zuerst bekamen die Schüler eine Führung durch das Gebäude des Konsistoriums der Selig- und Heiligsprechungen, die mit einem Segen in der Hauskapelle endete. Darauf stellte sich Domvikar Schwager den Fragen der Schüler und berichtete über die Formalitäten des Seligsprechungsprozesses, den aktuellen Stand des Verfahrens und informierte über weitere Prozesse im Bistum Regensburg. Zum Schluss des Gespräches gab Msgr. Schwager den am Priesterberuf interessierten Schülern wertvolle Ansätze für das priesterliche Leben.

Das große Highlight des Tages war das Treffen mit Bischof Rudolf Voderholzer, der die Verbindung von Resl und Fritz Gerlich besonders herausstellte und uns tiefe Einblicke in deren Verhältnis zum Nationalsozialismus gab. Zur Nahrungslosigkeit der Resl sagte er: „Es zeigt sich, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt und seine Liebe ist so nahrhaft, dass man von dieser Liebe leben kann.“ Zudem wurde über die Zeitung von Gerlich „der gerade Weg“ und die Kritiker der Resl geredet. Nach einer Stärkung besichtigten die Schüler noch die wichtigsten Kirchen und Sehenswürdigkeiten Regensburgs.

Sehr beeindruckt kamen die Schüler am Abend mit vielen interessanten Erkenntnissen wieder in Fockenfeld an.

50 Jahre Seminarkirche

50 Jahre 150 Jahre 350 Jahre 2
„Ich bin mit dieser Kapelle eng verwachsen“
Weihbischof Reinhard Pappenberger predigte zu fünfzig Jahre Seminarkapelle

OSFS Wallfahrt um geistliche Berufe

OSFS Wallfahrt 1OSFS Wallfahrt 2OSFS Wallfahrt 3OSFS Wallfahrt 4

Fußwallfahrt der Sales-Oblaten von Fockenfeld zur Kappl

„Spuren des dreifaltigen Gottes“ entdecken, gemeinsam unterwegs sein und für geistliche und kirchliche Berufe beten – dazu versammelten sich rund 60 Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus Pleystein, Eichstätt, Amberg, Konnersreuth und Umgebung am Samstag, den 13. Oktober in Fockenfeld, um die sieben Kilometer lange Wegstrecke unter die Füße zu nehmen. Die von Br. Markus mit Schülern gestalteten vier Stationen unterwegs hatten Aspekte der einzelnen göttlichen Personen zum Inhalt. Dabei kamen auch der heilige Franz von Sales und der selige Pater Louis Brisson zu Wort. Ein Highlight war sicher die zweite Station an der neu errichteten Lourdeskapelle auf dem Konnsberg. In seiner Predigt in der Wallfahrtsmesse in der Dreifaltigkeitskirche „Kappl“ griff auch Provinzial P. Thomas Vanek Spuren des dreieinigen Gottes auf. Über das DU der göttlichen Personen, das Beziehung ist, wird der Mensch erst zum ICH und gottesfähig. Grundvoraussetzung für jede Berufung. Einen gemütlichen Ausklang mit gutem Essen und anregenden Gesprächen fand die Wallfahrt schließlich beim Kapplwirt.

Besinnungstage

Foto BT Q12 Trier 04 07Okt18 internet

Besinnungstage der 12. Klasse in Trier vom 04. bis 07. Oktober 2018

Die 12. Klasse verbrachte ihre Besinnungstage in diesem Jahr an der Mosel. In Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, beschäftigten sich die Schüler und ihr Begleiter Br. Markus thematisch mit den Tugenden. Was sind heute wichtige Tugenden, um in einer sich wandelnden Welt Christsein zu leben und in der Spur Gottes zu bleiben? Welche Tugend(en) ist/sind mir persönlich besonders wichtig? Wie erlerne und übe ich Tugenden? Natürlich blieb neben den thematischen Einheiten genügend Zeit zur Erkundung der römischen Überbleibsel und für Spaziergänge durch Altstadt und Weinberge. Bei herrlichem spätsommerlichen Wetter ein wahrer Genuss!

Christoph Bockschweiger, Patrik Peschel, Br. Markus Adelt, Jonas Haufen und Lenard Foggy im Innenhof des Warsberger Hofes (Kolping-Hostel), dem Quartier während der Besinnungstage.

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto BT Q11 Mallersdorf 19 21Okt18 internet

Besinnungstage der Q11 im Kloster Mallersdorf vom 19. bis 21. Oktober 2018

Schon zum fünften Mal fuhr eine Klasse zu ihren Besinnungstagen ins Kloster Mallersdorf. Warum? Weil es da schön, ruhig, vielfältig ist. Zutreffende Gründe! Aber besonders, weil die Schwestern – allen voran Schwester M. Natale – sich so herzlich und liebevoll um einen kümmern, so dass man sich einfach wohl fühlt. So auch die Rückmeldungen der sechs Schüler der 11. Jahrgangsstufe, die für diese Tage das Thema „Berufung“ gewählt hatten. In den thematischen Einheiten wurde das Thema von allen Seiten beleuchtet. So stellte das Leben und Wirken des seligen Paul Josef Nardini – Gründer der Mallersdorfer Franziskanerinnen – ein treffendes Beispiel dar, wie Berufung geschieht und gelebt werden kann. Dazu gingen die Schüler mit ihrem Begleiter Br. Markus den Nardini-Weg, ein Besinnungspfad in 15 Stationen rund um Mallersdorf. Ein Ausflug nach Landshut rundete die Tage bei goldenem Oktoberwetter ab.

Die Schüler Alexander Arnstadt, Simon Doering, Maximilian Völkl, Raphael Steinhofer, Jonathan Waldert und Christian Großmann auf der „Waage des Ausgleichs“, der 3. Station des Nardini-Weges.

Herbstwandertag nach Bärnau

Baernau 1Baernau 2Baernau 3Baernau 4Baernau 5Baernau 6Baernau 7Baernau 8
Der Weg führte zum Geschichtspark, zur Steinbergkirche und zum Grenzlandturm.

31. Schlossfest 2018

Schlossfest 20181Flohmarkt 2018
Bei traumhaftem Wetter erlebte das 31. Schlossfest einen großen Besucherandrang. Auch viele Ehemalige waren zum Fest gekommen.

<<< zurück

 

 

P-Seminar

projektseminar

Nächste Termine

So, 15.09.2019 | 10:00 Uhr
32. Schlossfest

Kontakt

Gymnasium - Kolleg - Seminar
St. Josef Fockenfeld
Schulleiter StD Albert Bauer
Fockenfeld 1
95692 Konnersreuth

Telefon: 09632/502-0
Fax: 09632/502-194
Email: gymnasium@fockenfeld.de